Irland, ein Radlerland?
Montag, 14. Juni 2010 15:01
- bei Kildare
- bei Trabert
- Limerick
- bei Killarney
- Cork Hafen
- Dublin Castle
- bei Terryglass
- am Shannon
- Dublin
Wer nun glaubt, Irland sei das Radlerparadies, der sieht sich dann doch von der Realität überrollt. In wenigen Städten haben Radler eine eigene Spur; meist gemeinsam mit einer Buslinie. Ganz selten findet man einen Radweg, noch seltener findet man eine geeignete Ausschilderung. Für eine Radtour durch Irland braucht man sehr gute Karten, viel Geduld und eine gehörige Portion Mut, um dem manchmal nicht einfachen und teilweise gefährlichen Straßenverkehr zu trotzen. Die kleinen, mit hohen Mauern und Hecken gesäumten Straßen sind genauso wie die Landesstraßen 2. Kategorie nicht zu unterschätzen. Schlechte Sichtverhältnisse und stets hohe Fahrzeuggeschwindigkeiten zwingen zu sehr hoher Aufmerksamkeit. Fahren mit Licht, Helm und Warnweste sind obligatorisch. Bei derart hoher Konzentration auf die Trekkingstrecke geht der Blick für die eigentümliche, schöne irische Landschaft so manchesmal verloren. Schade! Hat man endlich sein Tagesziel erreicht und nutzt die Gelegenheit zum Gespräch im Hotel, Inn oder Restaurant, wird man von der Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft der Bevölkerung gefangen genommen.
Facit: Irland mit dem Fahrrad, nein! Irland mit Bus oder Auto, ja! Irland erwandern, ja!
Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Albert










