Beiträge vom Dezember, 2008

St-Dizier und der Lac du Der-Chantecoq

Mittwoch, 31. Dezember 2008 10:00

Ob Sie nun in St-Dizier an der Marne oder in einem Wohnmobilheim, Wohnwagen oder Zelt am Lac du Der Chantecoq übernachten ist Geschmacksache. Sie sollten auf jeden Fall Ihr Fahrrad mitnehmen. Min. 60 Fahrradkilometer ist der Seeradrundweg lang, min. 15 km brauchen Sie um auf einem sicheren Fahrradweg das wunderschöne St-Dizier zu erreichen und knapp 10-15 km sind es bis nach Drosnay, Droyes und Puellemontier. Sie können selbstverständlich auch Wassersport betreiben, Angeln oder in einem der zahlreichen Strandbäder Sonne und See genießen. Alle Einrichtungen des Erholungsgebietes sind in einem hervorragenden Zustand, Radwege sind exzellent ausgeschildert, Campingstellplätze großzügig bemessen und die Zugänglichkeit zum See ohne Barrieren. Das Gebiet um und am See ist für einen ruhigen, vielleicht sportlich ausgelegten Urlaub ideal. St-Dizier und See sind von Deutschland aus gut zu erreichen. Fahren Sie an einem Wochenende doch mal hin!

Das Fremdenverkehrsbüro in St-Dizier steht Ihnen gerne zur Verfügung. Ich habe in St- Dizier  im Hotel Picardy in der Avenue de Verdun übernachtet; ruhig und preiswert mit sehr gutem Frühstück

Thema: Camping und Rad | Kommentare (0) | Autor: Albert

Tours, am Loire-Radwanderweg!

Samstag, 27. Dezember 2008 13:46

Das Tal der Loire mit dem Fahrrad erkunden!

Man kann heute gut verstehen, warum sich der damalige französische Adel  im Tal der Loire niedergelassen hatte. Eine bezaubernde  Flusslandschaft, sanfte Hänge, schattige Wälder und fruchtbarer Boden sind die Elemente, die zu einer außergewöhnlichen Schlösserbautätigkeit geführt hatten. Wenn Sie sich den Loireradweg erarbeiten  wollen, mieten Sie doch mal in einer der französischen Jugendherbergen ein. Die IJH von Tours, Saumur und Beaugency bieten stadtnähe, ein gutes Frühstück und teilweise Einzelunterbringung. Die Atmosphäre ist auf jeden Fall einzigartig. Für eine Tour zwischen Orleans und Saumur sollten Sie ca. 5-6 Tage einplanen. Sehenswürdigkeiten entlang des Radweges sind zahlreich; Sie werden  eine Verlängerung Ihrer Tour ins Auge fassen müssen. Der Radweg ist hervorragend ausgeschildert und zumeist sehr gut ausgebaut. Steigungen sind eher selten; eine Tour für die ganze Familie.

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Thema: Radtouren | Kommentare (0) | Autor: Albert

Jeanne d’Arc, die Jungfrau von Orleans!

Mittwoch, 24. Dezember 2008 9:00

Im Verlauf meiner Spanien- Deutschland Trekkingtour habe ich  in Orleans an der Loire eine längere Pause eingelegt. Pünktlich um 10:00 Uhr erreichte ich die Kathedrale Ste Croix (Heiligkreuzkathedrale, 13. JH), um am sonntäglichen Gottesdienst teilnehmen zu können. Ich hatte in einer Jugendherberge (1 Stunde entfernt) in Beaugency übernachtet. Orleans ist die Stadt der Jeanne d’Arc!

Jeanne d’ Arc ist  an vielen Stellen der Stadt spür,-und erlebbar. Das Wohnhaus in dem sie zeitweilig lebte, zeigt ihre  und die Geschichte Orleans mit anschaulichen Modellen und  Dioramen. Das Jeanne d’ Arc Monument (1855) auf dem Place du Martroi bildet den Mittelpunkt der Stadt. Die Karthedrale erinnert mit zahlreichen Wappenschilden an den hundertjährigen Krieg mit England und an die Befreiung durch Jeanne d’Arc im Jahre 1429.

Ich habe Orleans von Tours kommend über den hervorragend ausgebauten Loire-Radwanderweg erreicht. Orleans ist auch für Camper und Caravanfahrer hervorrragend für eine Stadtvisite geeignet. Zahlreiche Campingplätze und Wohnmobilstellplätze säumen das Ufer der Loire oberhalb und unterhalb der Stadt.

Eine Stadtführung (mehrsprachig) ist ratsam, Gastronomie ist überaus vielfältig, Stadtpläne und Informationsmaterial sind an vielen Stellen der Stadt zu erhalten. Die Einkaufsmeile war am Sonntag leider nicht geöffnet, dafür gibt es im Altstadtbereich zahlreiche kleine Cafes und Bars, die einen Besuch wert sind.

  • Besuchen Sie von Orleans die Schlösser der Loire,
  • nehmen Sie an einer der vielen angebotenen Weinproben teil,
  • lassen Sie sich in einem der Feinschmeckerlokale rund um Orleans verwöhnen oder
  • unternehmen Sie eine Paddeltour auf der Loire.

Thema: Begegnungen | Kommentare (0) | Autor: Albert

Grosseto und Maremma

Montag, 22. Dezember 2008 10:12

 Ob tatsächlich die Etrusker die Stadt gegründet haben ist nicht nachgewiesen. Grosseto liegt an der Via Aurelia und ist von seiner Lage her oft Zankapfel unterschiedlichster Feudalherren gewesen. Viele historische Gebäude zeugen von einer wechselvollen Vergangenheit. Die Befestigungsanlagen sind im wesentlichen durch die MEDICI geschaffen worden, um das Herrschaftsgebiet nach Rom hin abzusichern. Grosseto liegt nicht am Meer. Ca. 16 km sind es bis zum Strandbad Marina di Grosseto . Es lohnt sich, den sehr schönen Strand zu besuchen und einige Tage in dem sehr ruhigen Strandbad zu verbringen. Die kleinen 2-3 Sternehotels sind strandnah, preiswert und mit gutem Frühstück.

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Thema: Scout Secret | Kommentare (0) | Autor: Albert

Kindelsbergpfad und “Leinen los” !

Samstag, 20. Dezember 2008 10:30

Bevor man an Bord der “Weißen Biggeseeflotte” Ruhe und Sonne genießen kann, sollte man vom Ausgangspunkt Kreuztal den 618m hohen Kindelsberg erwandert haben. Auf 18 Stationen, Loher Weiher, Grube Brüche, Waldpark Brombach, Müsener Klippen u.v.m. erreicht man nach ca. 4-5 Stunden den Gipfel.

Man wird durch eine herrliche Aussicht bis hin zum Kölner Dom belohnt. Nach einer kräftigenden Zwischenmahlzeit in der Gipfelgaststätte wandert man zum Ausgangspunkt zurück, nutzt Auto oder Fahrrad für eine kleine Tour zum Biggestausee. Auf einer 1,5 Stundenrundfahrt erfährt man über Stausee, Landschaft, Tier und Pflanzenwelt viel “Neues”.

Wer mehr im Siegerland erleben will, sollte die Jugendherberge am Biggestausee als Ausgangspunkt nutzen. Von hier lassen sich zahlreiche Talsperren, historische Erzgbergwerke, Tierparks sowie Burgen und Schlösser der Region erkunden.

Ich berate Sie gern!

 

Thema: Wandern | Kommentare (0) | Autor: Albert

Castro Urdiales

Donnerstag, 18. Dezember 2008 12:36

Castro Urdiales liegt an der Costa Occidental in Kantabrien (Nord-Spanien). Der Pilgerweg “Camino del Norte” berührt den Ort, eine Pilgerunterkunft befindet sich in Ortsmitte. Am Golf von Biskaya gelegen, ist das Klima gemäßigt: kühle Sommer und milde Winter. Castro Urdiales ist nachweislich eine prähistorische Siedlung, darüber hinaus bot der herrliche Naturhafen nicht nur Römern Schutz und Sicherheit sondern eröffnete den Handel entlang der spanischen und französischen Küste. Neben  Kirche, Festung und Gastronomie entlang des Hafenbeckens, verfügt C.U. über eine herrliche Altstadt mit direktem Stadtstrandanschluß. Die Gastronomie ist vielfältig… Fischspezialitäten sind der große Renner!

Die Unterkünfte im Bereich des Hafens sind begehrt. Jugendherberge und Pilgerunterkunft sind einfach und preiswert. Von C.U. sind Sie in weniger als 2 Stunden in Bilbao, Santander oder San Sebastian. Ich habe die Stadt im Verlauf meiner Spanienradtrekkingtour  erkundet.

Der besondere Tipp:

Besuchen Sie die zahlreichen Höhlen mit durchaus sehenswerten prähistorischen Felsmalereien.

Thema: Städtetouren | Kommentare (0) | Autor: Albert

Magdeburg, Kaiserstadt!

Dienstag, 16. Dezember 2008 20:09

 

 
Für eine Stadtbesichtigung Magdeburgs sollte man ein Wochenende einplanen. Unterkünfte sind bei der Touristinformation zu erfragen. Magdeburg, Stadt Kaiser Ottos des Großen, war für damalige Verhältnisse eine Großstadt. Sie war Zentrum der Reformationsbewegung mit und um Martin Luther; zahlreiche Persönlichkeiten wie z.B. Otto von Guericke,  Friedrich von Steuben, Hermann August J. Gruson und Georg Phillip Telemann sind Magdeburger. Magdeburg war in allen Kriegen stets Ziel vernichtender Angriffe, im 30. jährigen Krieg durch Tilly nahezu ausgelöscht, im 2. Weltkrieg fast gänzlich zerstört. Heute ist Magdeburg eine moderne, offene Stadt, die sich auch dem Tourismus zugewandt hat. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten sind zu besichtigen:

  • Dom St. Mauritius und St. Katharina
  • Grune Zitadelle (Hundertwasserhaus)
  • Alter Markt und Goldener Reiter
  • Lukasklause
  • Jahrtausendturm u. Fürstenwall und
  • Kulturhistorisches Museum

Thema: Städtetouren | Kommentare (0) | Autor: Albert

Stettin, eine (Rad)Reise wert?

Donnerstag, 4. Dezember 2008 17:45

Rotes Rathaus

 

1. Europaradweg “G” von Gryfino nach Stettin:

Der Radweg ist mangelhaft ausgeschildert und in vielen Bereichen schlecht befahrbar. Auf grund der mangelhaften Ausschilderung ist man oft gezwungen die unzureichenden Fußwege entlang der viel befahrenen Straßen Richtung Stettin zu nutzen. Für Radwanderer eine qualvolle und zum Teil gefährliche Radtour.

Ich kann diesen Abstecher von Mescherin nach Stettin per Fahrrad nicht empfehlen. Nutzen Sie wenn Sie Stettin erreichen wollen ab Gryfino die “Staatliche Polnische Eisenbahn”; es bleibt Ihnen “VIEL” erspart.

2. Die Stadt Stettin/Polen:

Stettin gilt allgemein als westliche Perle Polens. Nur wenige historische Gebäude sind nach dem 2. Weltkrieg erhalten bzw. restauriert worden. Die Stadt hat dadurch viel von ihrem ursprünglichem Charme verloren. Die Stadtväter bemühen sich, die noch vorhandene historische Bausubstanz zu erhalten und soweit wie möglich zu restaurieren. Als besonders gelungenenes Restaurierungsobjekt gilt das Schloss der “Pommerschen Herzöge”. Darüber hinaus sind die noch erhaltenen Stadttore (Brandenburger Tor und Königstor) der ehemaligen Stadtmauer sehenswert. Die Stadt pulsiert, der Autoverkehr ist enorm und somit gilt Stettin gemein nicht als Paradies für Radfahrer. Ich empfehle ihnen für eine städtische Entdeckungsreise eine Stadtführung zu Fuß auf dem “Roten Strich” oder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

Die Gastronomie ist hervorragend, die Preise sind moderat. Wir haben innerstädtisch in einem Kellerhotel übernachtet; stadtnah, preiswert mit sehr gutem Frühstück.

Herzogliches Schloss

 

Thema: Städtetouren | Kommentare (0) | Autor: Albert

ONT, Oder-Neiße-Tour !

Donnerstag, 4. Dezember 2008 9:39

Der besondere Reiz der ONT liegt in der unberührten und intakten Neiße-Oder-Flußlandschaft. Abseits aller Straßen kann man auf flachen, asphaltierten und gut beschilderten Radwegen Ruhe und Natur genießen. Kraniche, Störche und Graureiher sind stets Wegbegleiter und lassen sich durch den sanften Radtourismus nicht stören. Kurze Streckenabschnitte sind aufgrund des letzten Hochwassers noch im Bau, Umleitungen sind ausgeschildert. Die Baumaßnahmen dürften 2009 beendet sein.

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Thema: Radtouren | Kommentare (0) | Autor: Albert

Von Spanien nach Deutschland!

Mittwoch, 3. Dezember 2008 10:24

Auch wenn die meisten Pilger in Richtung Santiago de Compostela wandern, so habe ich doch den umgekehrten Weg von Santiago nach Deutschland mit dem Fahrrad gewählt. Ich flog mit meinem Fahrrad von Frankfurt/Hahn nach Santiago de Compostela, nahm am 1. Mai am Gottesdienst in der berühmten Pilger-Kathedrale  teil und startete am folgenden Tag zu einer außergewöhnlichen Pilgerrückreise , die mich durch Nordspanien, Frankreich und Deutschland bis zu meinem Heimatort nach Niederzissen führen  sollte.

Bilder meiner Reise sind unter „Meine Galerie” abgelegt.

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Thema: Radtouren | Kommentare (0) | Autor: Albert