Beiträge vom Januar, 2009

Glan-Blies-Weg und …. Schwarzenacker !

Freitag, 23. Januar 2009 7:00

 

Mit ca. 130 km ist der Glan-Blies-Weg (GBW) für ein Wochenendvergnügen (3 Tage) auf dem Fahrrad bestens geeignet. In Kombination mit der DB, die am Beginn und Ende des Radwanderwegs erreichbar ist, ist eine bequeme An- und Abreise möglich. Der  GBW  führt von Sarreguemines (Frankreich) bis nach Staudernheim (oder umgekehrt). Der Radweg ist gut ausgeschildert, verläuft teilweise auf einer alten Bahntrasse ( Teilstrecke mit einer Draisine einplanen) und zumeist in ebenem Gelände. Der Radweg ist somit auch für Familien mit Kindern besonders geeignet.  Zahlreiche Sehenswürdigkeiten aus keltisch- römischer und mittelalterlicher Zeit säumen Ihren Weg. Achten Sie bei Ihrer Tour auf die vielen Hinweise vom Leben und Wirken der Hildegard von Bingen, die gerade in dieser Landschaft nachhaltige Spuren hinterlassen hat. Viele Hotels, Gasthöfe und Pensionen haben sich auf den Fahrradtourismus eingestellt und bieten spezielle Radlerangebote an. Da sich der Radweg zunehmender Beliebtheit erfreut, empfehle ich Ihnen eine gezielte Planung, Vorbuchung der Fahrradmitnahme bei der DB sowie eine Vorbestellung Ihrer Unterkunft.

Sie sollten sich auf jeden Fall ansehen:

  • in Sarreguemines das Keramikmuseum
  • in Blieskastel die barocke Altstadt
  • in Schwarzenacker Ausgrabungen der Römersiedlung
  • in Homburg Schlossberghöhlen
  • in Bruchmühlenbach-Miesau die Tausendmühle
  • in Kusel den Remigiusberg
  • in Meisenheim die Schlosskirche und
  • in Odernheim die Klosterruine Disibodenberg

Weitere Informationen erhalten Sie bei mir oder bei www.naheland.net  

Eine Draisinentour können Sie unter www.draisinentour.de buchen.

Thema: Radtouren | Kommentare (0) | Autor: Albert

Pottenstein, “Fränkische Schweiz”

Mittwoch, 21. Januar 2009 10:10

Ein Wandererlebnis!

Burg Pottenstein beherrscht Stadt und Tal und schafft somit eine eindrucksvolle und einmalige Kulisse. Ich empfehle Ihnen eine qualifizierte Stadtführung, eingebettet in eine Wanderung rund um Pottenstein. Die Wanderung in und um Pottenstein  verspricht Abwechslung, Naturerlebnisse und umfangreiche Einblicke in die Historie Pottensteins und seiner Umgebung. Die Wanderung ist für Jung und Alt gleichermaßen geeignet und kann zu jeder Jahreszeit ein besonderes Erlebnis sein.

Zu den herausragenden Wanderzielen gehören neben der Burg Pottenstein

  • die Teufelshöhle,
  • die Bärenschlucht,
  • Felsengarten Klumpertal,
  • und ein Rundkurs auf den Spuren der heiligen Elisabeth

Ich empfehle Ihnen einen Mindestaufenthalt von 3 Tagen. Unter http://www.pottenstein.de/ finden Sie die erforderlichen Hinweise für Unterkunft, Gastronomie, Besichtigungen und Freizeitaktivitäten. Ich bin sicher, die “Fränkische Schweiz” und die Felsenstadt Pottenstein werden Ihnen gefallen.

Thema: Wandern | Kommentare (0) | Autor: Albert

Pilgerwege: Via Francigena !

Samstag, 17. Januar 2009 16:24

Während des gesamten Mittelalters zogen Pilger, meist in Gruppen und zu Fuß, durch Europa, um nach Rom oder Santiago de Compostela zu gelangen. Rom und Santiago de Compostela waren und sind bis heute die klassischen Pilgerziele.

Ich möchte einige Hinweise zum italienischen Teil der Via Francigena, dem wohl bekanntesten Pilgerweg nach Rom in diesem Artikel darstellen. Um 990 pilgerte Sigerico, der Erzbischof von Canterbury von Rom in seine Heimat nach England. Den Weg, den er wählte und über den er Reisbeschreibungen anfertigte, bezeichnet man auf Grund der vielen Pilger aus Frankreich als Via Francigena (übersetzt: Weg in Frankreich entstanden). Er führt von Rom über Bagnaccio, Ricorsi, Siena, Empoli, Lucca, Luni, Fidencia, Piacenza, Pavia, Verres  zum  Großen St. Bernhard und dann weiter durch die Schweiz bis an die französische Nordseeküste.  Die Route führt von Kirche zu Kloster von Burg zu Stadt. Bis heute gilt die Route, die unzählige Baudenkmäler und historische Stätten mit einbezieht als Weg durch das “lebendige Mittelalter”. Kaiser (Salier und Staufer), Könige, Päpste und zahllose Feudalherren haben den Weg genutzt und ihre Spuren in der Landschaft hinterlassen. Pilgern Sie doch mal nach Canossa…!

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Thema: Scout Secret | Kommentare (0) | Autor: Albert

Heinrich Heine in Paris!

Mittwoch, 14. Januar 2009 11:17

Wo?   

      

Paris ist immer eine Reise wert; ich würde Eulen nach Athen tragen, würde ich versuchen, Paris mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten, seinen Cafés, seinen Luxuskaufhäusern oder seinen Museen zu beschreiben. Sie müssen Paris erleben, Sie müssen Paris genießen und Sie müssen bei der Mona Lisa , auf dem Eifelturm und am Montmartre  gewesen sein.  Wenn Sie den Montmartre besuchen dann empfehle ich Ihnen auch einen Besuch auf dem Friedhof Montmartre. Viele Persönlichkeiten haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Wir haben das Grab von Heinrich Heine besucht. ( siehe auch: www.heinrich-heine-denkmal.de )

H.H. wurde am 13.12.1797 in Düsseldorf geboren. Obwohl er sehr an seiner Heimat hing, starb H.H. am 17.02.1856 in Paris. H.H. verfügte in seinem Testament, sollte er in Paris sterben, so möchte er seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof Montmartre wissen. Wir haben das sehr gut gepflegte, blumengeschmückte  Grab auf dem Friedhof Montmartre besucht. Das Gedicht auf seinem Grab lautet:

Wo?

Wo wird einst des Wandermüden

Letzte Ruhestätte sein?

Unter Palmen in dem Süden?

Unter Linden an dem Rhein?

Werd ich wo in einer Wüste

Eingescharrt von fremder Hand?

Oder ruh ich an der Küste

Eines Meeres in dem Sand?

Immerhin! Mich wird umgeben

Gotteshimmel, dort wie hier,

Und als Totenlampen schweben

                               Nachts die Sterne über mir.                              

(Heinrich Heine)

 

Thema: Scout Secret | Kommentare (0) | Autor: Albert

Auto auf dem Baum?

Montag, 12. Januar 2009 13:57

Kulturinsel Einsiedel

   

Nördlich von Görlitz, unweit der Neiße liegt in einem Waldstück die Kulturinsel Einsiedel. Schon aus einiger Entfernung glaubt man Autos in den Bäumen zu sehen… und tatsächlich es sind Autos in den Bäumen. Welche Überraschung!

Die Kulturinsel ist ein Freizeitpark, geeignet für Jung und Alt, zeigt vielfältige Möglichkeiten der Holzbearbeitung und Gestaltung, bietet Baumhausunterkunft und bringt Mensch und Natur zueinander.

Die Kulturinsel Einsiedel liegt nur wenige Kilometer nördlich von Görlitz. Auch mit dem Fahrrad ist Einsiedel von Norden oder Süden gut zu erreichen. Der Oder-Neiße-Radweg führt direkt am Eingangsbereich vorbei.

Fahren Sie mit Ihren Kindern zur Kulturinsel Einsiedel. Ich bin sicher, Sie werden was ganz Neues entdecken und Ihre Kinder werden großen Spaß haben.

Mehr Informationen erhalten Sie unter : www.kulturinsel.de

Thema: Begegnungen | Kommentare (0) | Autor: Albert

Orbetello und Monte Argentario

Donnerstag, 8. Januar 2009 7:14

Orbetello, ursprünglich eine Insel, liegt auf der mittleren Landzunge, die zum Monte Argentario führt. Wie in der Maremma siedelten auch hier die Etrusker; Zeugnisse finden sich in der alten Stadtmauer. Orbetello ist ein Kleinod und besticht durch eine mittelalterlich geprägt Ortsmitte. Zahlreiche  Plätze mit einer sehr ansprechenden Gastronomie machen Orbetello gemütlich und verträumt. Eine Stadtmauer mit Tor riegelt Orbetello zum Land hin ab. Innerorts finden sich kleine gemütliche Hotels und Pensionen, die preiswert und es an Nichts fehlen lassen. Von Orbetello gelangt man zur Insel Monte Argentario. Eine Insel mit vielen historischen Sehenswürdigkeiten, kleinen verträumten Häfen, und feinsandigen Stränden. Die Insel  kann auf einer Küstenstrasse umrundet werden, zahlreiche Campingplätze sind von der Küstenstrasse aus erreichbar. In Orbetello und auf Monte Argentario scheint die Zeit stehen geblieben zu sein… Ort und Insel strahlen Ruhe und Gelassenheit aus… Erholung pur.

 

Ausflüge zu Wasser, mit dem Rad oder Auto in die nähere Umgebung eröffnen Einblicke in das Leben der Etrusker, führen in die Naturschutzgebiete der Maremma und ermöglichen Stadbesichtigungen  von Tarquinia  und Capalbio (demnächst bei Scout Secret).  Das Gebiet ist touristisch nicht überlaufen… fahren Sie hin genießen Sie Wasser und Landschaft und die hervorragende italienische Mittelmeerküche.  Ich habe im Zentrum von Orbetello, im Hotel Sole übernachtet.

 

Sehenswürdigkeiten:

Dom aus dem 14.JH

Historische Windmühle in der Lagune

Stadtmauer mit Resten etruskischer Felsblöcke

Thema: Inseltouren | Kommentare (0) | Autor: Albert

Athen / östliches Mittelmeer!

Mittwoch, 7. Januar 2009 7:07

 

Wir haben uns im Februar zu einer Kreuzfahrt ins östl. Mittelmeer entschlossen. Mit der Costa Victoria (Jungfernfahrt nach Renovierung und Anbau von Balkonen) ging es zunächst entlang der italienischen Küste nach Neapel und Messina. Ausflüge in die Städte und zum historischen Pompeji gehörten selbstverständlich zum Programm. Nach einem vollständigen Seetag erreichten wir Alexandria /Ägypten. Ein hervorragend organisierter Ausflug nach Kairo und zu den Pyramiden war ein besonderes Erlebnis. Weiter ging es über Limasol, Rhodos und einem Abstecher an die türkische Küste nach Piräus und damit zur Akropolis in Athen. Unvergeßlich der Spaziergang durch die Tempelanlage, unvergeßlich der Gang durch das Regierungsviertel. Als nächste Station stand Katakalon/ Olympia auf dem Programm. Ich hatte für den Besuch  der antiken Stadt Olympia meine Turnschuhe im Handgepäck mitgenommen. Ich wollte im antiken Stadion eine Runde laufen. Mit mir starten ca. 20 Mitreisende!

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Thema: Mit dem Schiff | Kommentare (0) | Autor: Albert

Camino: Santiago de Compostela!

Montag, 5. Januar 2009 22:00

Wer den Pilgerpfad quer durch Spanien (vielleicht von Deutschland aus) bewältigt hat; wer Strapazen, Hitze und Schmerzen in Beinen, Rücken und Füßen ertragen konnte, der freut sich auf das Pilgerziel “Santiago de Compostela”. Hunderte erreichen täglich den Pilgerort. Ihr erste Weg führt in die Altstadt zur dortigen Kathedrale, die dem Heiligen Jakobus gewidmet ist. Wer an einem kirchlichen Feiertag die Kathedrale erreicht, erlebt einen großartigen Gottesdienst ( Kirche ist dann überfüllt) bei dem auch das riesige Weihrauchpendel durch das Kirchenschiff geschwungen wird. Angeblich soll es das größte Weihrauchpendel der Welt sein. Das Umfeld der Kathedrale ist sehenwert, die Altstadt beeindruckend. Zahlreiche , preiswerte Lokale bieten den Pilgern ein reichhaltiges Angebot. Ich habe ca. 200m von der Kathedrale entfernt, mitten in der Altstadt, in der Casa Felisa übernachtet. Ein uriges Zimmer, sehr freundliche Wirtsleute und ein gutes Frühstück zeichnen dieses Hotel besonders  aus. Über den Link ” Hotels weltweit” können Sie sich das Hotel ansehen und auch buchen.

 

     

Thema: Wandern | Kommentare (0) | Autor: Albert

Rochefort und die Hermione…!

Sonntag, 4. Januar 2009 10:24

Das Arsenal von Rochefort: eine gigantische Fabrik!

Das Arsenal von Rochefort wurde 1666 von Colbert erbaut. Es besticht durch seine Größe: Werkstätten, Geschäfte, Aufschleppen, Trockendocks, Hangars, Hospital, uvm erstrecken sich auf über 2,5 km beeindruckende Länge entlang der Charente. Rochefort liegt ca. 16 km vom Meer entfernt. Eingriffe in die Charente ermöglichten den Bau tiefgehender Schiffe. Während des „Amerikanischen Krieges” wurden in den Jahren 1778/79 vier Schlachtschiffe  mit jeweils 74 Kanonen und fünf Fregatten (darunter die Hermione) gebaut.

Seit 1997 baut der Verein „Hermione-La Fayette” die Fregatte, ein Dreimaster, detailgetreu nach. Damit lebt die amerikanisch-französische Geschichte des  späten 18. Jahrhunderts wieder auf. Gleichzeitig werden  die damaligen hohen handwerklichen Fähigkeiten französischer Schiffsbauer eindrucksvoll dargestellt.

Ein Besuch lohnt sich; das gesamte Arsenal ist nahezu vollständig erhalten geblieben.

Stadt und Umgebung sowie die nahe Atlantikküste (Strand) vervollständigen Ihren Besuch in Rochefort. Sie finden zahlreiche günstige Hotels, eine im Zentrum der Stadt gelegene sehr preiswerte IJH sowie  im Bereich der vielen Plätze viele Cafés und Restaurants.

Thema: Scout Secret | Kommentare (0) | Autor: Albert