Beiträge vom Februar, 2009

Usedom, Land und See !

Dienstag, 24. Februar 2009 10:44

Mehr als 42 Kilometer Sandstrand, über 500 m lange Seebrücken, viele Kinderspielpätze, Wellness für die Erwachsenen, Fahrradwege ohne Ende und in Swinemünde (jetzt Polen) ein riesiger, fast unüberschaubarer Kram-und Trödelmarkt. Wem das nicht reicht, wandert oder radelt ins ruhige und naturbelassene Hinterland von Usedom, wo sich tatsächlich Fuchs und Hase “gute Nacht sagen”. Usedom präsentiert sich  überaus vielfältig; manchmal mondän, oft altehrwürdig, meist quirlig und lebendig . Besuchen Sie Usedom zur Hauptsaison, dann rate ich Ihnen zu einer sehr frühen  Buchung Ihres Urlaubsquartiers; besuchen Sie Usedom außerhalb der Saison, dann stehen Ihnen vom Hotel bis zum Privatquartier auch eine hohe Anzahl von Campingplätzen zur Verfügung. Nehmen Sie auf jeden Fall Ihr Fahrrad mit. Sie werden es nicht bereuen. Das Fahrradwegenetz ist ausgezeichnet. Ich habe als Ausgangspunkt für meine Strandwanderungen und Fahrradtouren das Strandbad Ahlbeck gewählt. Von hier aus sind alle Ziele leicht erreichbar und im Bedarfsfall auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

 

Thema: Inseltouren | Kommentare (0) | Autor: Albert

Seehafenstadt Emden und Ostfriesland

Samstag, 21. Februar 2009 10:52

Emder-Stadtwappen

Emder Stadtwappen

Dat Wapen van Emden heet “Engelke up de Muer”

Auch wenn Emden im 2. Weltkrieg nahezu völlig zerstört wurde, so konnte der ehrwürdige Charakter der historischen Seehafenstadt nach dem Wiederaufbau neu belebt werden. Die Söhne der Stadt, Otto Waalkes und Henri Nannen haben ihren Beitrag geleistet. Darüber hinaus ist die Johannes A Lasco Bibliothek, die Rüstkammer im Rathaus und das Bunkermuseum von besonderer Bedeutung. Eine historische Stadtführung Emdens mit Besuch der bedeutensten Einrichtungen der Stadt verspricht ein Eintauchen in die älteste und jüngste Geschichte der Stadt.

Besuchen Sie

  • - die Emder Kunsthalle ( Stiftung Henri Nannen u.a.)
  • - das Otto-Huus
  • - die  Emder Rüstkammer im Rathaus
  • - die Johannes a Lasco-Bibliothek in der Großen Kirche,
  • - den Museumslogger “AE 7 Stadt Emden” am Delft u.a.

machen Sie

  • - eine Ostfrieslandrundfahrt, “Auf den Spuren der Häuptlinge”
  • - eine Wattwanderungen in Norddeich oder den Ostfriesischen Inseln
  • - einen Besuch in Mühlen, Schlösser und Burgen in Ostfriesland
  • - eine Hafen- oder Kanalrundfahrt
  • - einen Rundflug über Ostfriesland und über die ostfriesischen Inseln

    

Thema: Städtetouren | Kommentare (0) | Autor: Albert

Silberküste, hohe Wellen und Austern!

Mittwoch, 18. Februar 2009 11:24

 

Die Silberküste zwischen Biarritz und Soulac hat wohl  die schönste Strände Frankreichs. Endlose Strände, riesige Kiefernwälder, kleine, überschaubare Tourismuscentren, gute Restaurants , ausgezeichneter Rotwein (Medoc) und hervorragende Fischspezialitäten und Meeresfrüchte (Austern)  sind die Hauptanziehungspunkte. Neben zahlreichen Ferienwohnungen, kleinen Hotels und Pensionen, gilt die Region als Camperparadies. „Campen und Rad” kann aufgrund des meist guten Wetters mit Minimalaufwand betrieben werden. Fahrradwege führen parallel zur Küste nahezu an jedem Campingplatz vorbei. Für kleines Geld ist ein toller sportlicher Urlaub an einer der schönsten Küsten Europas möglich.

Auch wenn die herrliche Brandung zum Baden einlädt, so ist doch Vorsicht geboten. Die Küstennahe Strömung bei auf-und ablaufendem Wasser ist selbst für geübte Schwimmer mit großen Risiken verbunden.

Ich empfehle Ihnen als  Ausgangspunkt die Stadt Biarritz, die nicht nur per Bahn sondern auch per Billigflieger gut von Deutschland aus zu erreichen ist. Auch die Billigairlines nehmen Ihr Fahrrad gegen einen geringen Aufpreis mit. Mit mäßigem Tempo erreichen Sie binnen einer Woche Soulac an der Girondemündung. Der Fahrradurlaub eignet sich besonders für Familien, Steigungen gibt es nicht und Pausen kann man an zahlreichen zum Strand führenden Promenaden machen.

Thema: Camping und Rad | Kommentare (0) | Autor: Albert

Mit dem Tourist-Scout durch die Eifel!(2/6)

Sonntag, 15. Februar 2009 14:56

Rodder Maar

Kloster Maria Laach

 

 

             

 

 

 

 

Wir verladen die MB in  Burgbrohl und fahren mit dem Vulkan-Express bis zum Bahnhof nach Engeln.

 Nach Entladung unserer Mountainbikes geht es zunächst zum Tuffsteinfenster nach Weibern. Vorbei  am Steinmetzbahnhof, durch einen Tuffsteinbruch und angrenzender Höhe, erreichen wir nach einer rasanten Abfahrt den Riedener Waldsee. Im dortigen Seerestaurant sollte ein kleines Zwischenfrühstück auf dem Programm stehen, das hernach  für den Anstieg zum Gänsehals die nötige Kraft gibt. Der Gänsehals ist ein Nachrichtenturm mit Aussichtsplattform, der kostenlos bestiegen werden kann (im Winter geschlossen). Als Aufstiegsbelohnung winkt ein Blick über  die östliche Eifel und bei klarer Sicht hin bis zum Kölner Dom. Nach reichlich genossenen Ausblicken geht es in abschüssiger Fahrt um den Ort Bell herum bis zur A 61 Unterführung und weiter zum Campingplatz an der A61 Ausfahrt Maria Laach/Mendig. Eine Stippvisite zur Wingertsbergwand ( Weltkulturerbe der UNESCO ) ist vor Weiterfahrt in Richtung See Maria Laach unerlässlich. Am Wingertsberg kann auch der Nichtfachmann den Ausbruch des Vulkans Maria Laach in seiner gewaltigen Dimension nachvollziehen. Die anschließende Seerunde auf dem Kraterrand des Sees Maria Laach eröffnet stets neue Blicke auf das Benedektiner-Kloster Maria Laach. Nach 10 km Seerundkurs bietet sich im Klosterbereich eine Mittagspause an. Eine Besichtigung der Kirche, der Gärtnerei und des Steinlehrpfades sollten eingeplant werden.

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Thema: Mountainbiketouren | Kommentare (0) | Autor: Albert

Verdi: Busseto-Le Roncole

Sonntag, 15. Februar 2009 11:15

 

In der Region „Emilia-Romagna”, unweit von Parma liegt der ca. 7000 Einwohner zählende Ort Busseto. Unmittelbar vor dem Schloss ( heute Stadtverwaltung ) mit Blick auf den Marktplatz steht das Denkmal des wohl berühmtesten Sohnes der Stadt, Giuseppe Verdi. Verdi wurde in Le Roncole (durch Busseto eingemeindet) am 10.10.1813 geboren. Schon früh begann seine Schaffenszeit als Musiker und Komponist. Bereits 1834 war G. Verdi Organist seine Heimatstadt Busseto. Verdi ist in Busseto, im Stadtteil Le Roncole und in der Region allgegenwärtig. Nachhaltig hat er seine Heimat geprägt, der er bis zu seinem Tod, am 27.01.1901 in Mailand, aufs innigste verbunden geblieben war. Busseto ist eine ruhige ländliche Stadt mit vielen historischen Gebäuden, ehrwürdigen Kirchen und einem alten Schloss mit zauberhaftem Innenhof. Für Verdifans ist ein Besuch in Busseto-Le Roncole mit dem Geburtshaus von Verdi (heute ein Museum) ein Muss!

Zur Erinnerung:

Verdi schrieb

1842 die  Oper NABUCCO,

1851 die  Oper RIGOLETTO,

1853 die  Oper  LA TRAVIATA,

1871 die  Oper  AIDA und 1874 die MESSA DI REQUIEM

Ich empfehle Ihnen: 1 Wochenende in der Emilia-Romagna

Ablauf:

Flug von Frankfurt/Hahn nach Mailand, Besichtigung Mailands, Fahrt mit der Eisenbahn nach Parma, Besichtigung der Stadt Parma, Rückfahrt über Busseto (Besichtigung Verdi-Geburtsort und Museum) nach Mailand und Rückflug nach Frankfurt/Hahn.

Thema: Scout Secret | Kommentare (0) | Autor: Albert

Monreal, Mayen und Rieden, eine Tagestour!

Donnerstag, 12. Februar 2009 9:57

Bezaubernde Fachwerkhäuser, zwei imposante Burgruinen, eine liebliche Flußlandschaft und eine ausgezeichnete Gastronomie; so präsentiert sich das Eifelstädtchen Monreal an der Elz.

Wir starteten unsere Eifeltagestour in Monreal- hätten auch entlang der Elz bis zur Burg Elz wandern können- haben jedoch nach einer guten Mahlzeit im “Stellwerk” die Stadt Mayen mit Genovevaburg und Schieferbergwerk aufgesucht und besichtigt.

Die Besichtigungen der Burg und des Schieferbergwerks sind von der Genovevaburg aus möglich. Es lohnt sich! Zum Abschluß einer eintägigen Eifelwandertour haben wir den Waldsee bei Rieden mit seinem am Ufer des Sees gelegenem Restaurant aufgesucht und den erlebnisreichen Tag in abendlicher Stimmung bei einem Glas Rotwein und einem guten Essen ausklingen lassen.

Ich empfehle Ihnen die Tour… sie ist auch besonders für Kinder geeignet und läßt sich sehr gut mit dem Fahrrad bewältigen.

Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne “Online” zur Verfügung.

Thema: Wandern | Kommentare (0) | Autor: Albert

Mit dem Tourist-Scout durch die Eifel! (3/6)

Freitag, 6. Februar 2009 13:07

Route 3/6   

Wir starten am Vulkan-Express-Bahnhof in Niederzissen und erreichen nach kurzem heftigen Anstieg den Kraterrand des Bausenbergs. Nach kurzer Pause geht es über Rodder, um das Rodder Maar herum zum Maarhof. Der Maarhof lädt zur Besichtigung (Glan-Vieh, Ziegen u.a.) und zu einem Zwischenfrühstück ein. Weiter führt die Route zum Königssee mit anschließendem Anstieg(lang) über Oberdürenbach nach Schelborn. Bei gutem Wetter hat man von dort eine fantastische Sicht auf das untere Brohltal, die Burg Olbrück und weit bis hin zu den Höhen des Westerwaldes. Ein Abstecher nach Hannebach zur Brohlbachquelle ist zwingend. Von Hannebach leicht bergauf, geht es über die historische Kohlenstrasse nach Spessart. Im dortigen Restaurant Bockshahn empfehle ich Ihnen die Mittagspause. Gestärkt kann  das letzte Drittel der Strecke in Angriff genommen werden. Zunächst zum Bahnhof Engeln (Endstation des Vulkan-Express), Besichtigung des dortigen Geo-Spielgartens  und des Lavaabbaus, weiter in rasanter Abfahrt bis zur  Burg Olbrück, die zu einer geführten Besichtigung einlädt; der Turm kann selbstverständlich bestiegen werden. Nach kurzer Pause in der Olbrück-Kastellaney geht es in schneller Fahrt über Hain (Besichtigung Gerhard Marcks-Denkmal- siehe auch mein Artikel „Die Bremer Stadtmusikanten” unter der Kategorie „Begegnungen” ) nach Oberzissen (Sauerbrunnen) und zurück zum Startpunkt nach Niederzissen.

Gesamtstrecke ca. 30-35 km

Höhenmeter: überschaubar

Sehenswürdigkeiten: Krater Bausenberg, Rodder Maar, Königsee, Kohlenstrasse, Brohlbachquelle, Bahnhof Engeln, Burg Olbrück, Marcks-Denkmal und  Sauerbrunnen

Gastronomie: Maarhof, Bärenscheune Oberdürenbach,Amerikaner bei Schelborn, Bockshahn in Spessart, Bahnhof Engeln, Burg Olbrück, Gasper in Oberzissen und Zum Bausenberg in Niederzissen

Karten sind in der Tourist-Info der VG Brohltal erhältlich

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Arnhem(NL), die Brücke, ein Neubeginn!

Donnerstag, 5. Februar 2009 9:19

Im September 1944 tobte  um die Brücke von Arnhem eine erbitterte Schlacht. Sie gilt als letzte Niederlage der Alliierten im 2. Weltkrieg.  Arnehm war zerstört, die Bevölkerung wurde vertrieben. Stadt und Brücke wurden wieder aufgebaut und 1978 wurde die Brücke nach dem damaligen britischen Oberst, der sie verteidigt hatte, in  John- Frost -Brücke umbenannt. Ein Brückenmuseum, eine Gedenktafel, ein Erinnerungsplatz am Ufer und zahlreiche Museen in der Umgebung von Arnehm erinnern an die damaligen Ereignisse.

Arnehm ist heute eine pulsierende Stadt, die einen Besuch wert ist.  Repräsentative Parkanlagen gaben der Stadt den Beinamen „Parkstadt”. Die Parks von Sonsbeek und Zijpendaal prägen nachhaltig das Stadtbild.

In Arnhem kann man sehr gut einkaufen, eine sehr schön gestaltete Fußgängerzone  mit vielen  Cafés und Restaurants lädt unaufdringlich zum Verweilen ein.

39 historische Keller aus dem 13.-15 JH, sowie die berühmte „Matjeskoop-Statue (13.JH)” sind neben Museen, Burg und Parks und der „Grote Kerk” zu besichtigen.

Ich empfehle Ihnen Arnhem als Tagesausflug !

Weitergehende Informationen zum Thema erhalten Sie unter :

www.airbornemuseum.nl

www.arnhem.nl

www.gelderland1940-1945.nl

und unter www.niederlande.de können Sie Städtetrips in den Niederlanden buchen.

Thema: Städtetouren | Kommentare (0) | Autor: Albert

Salz, Salz, Bad Salzungen und die Werra!

Dienstag, 3. Februar 2009 8:00

Bad Salzungen war und ist vom Salz geprägt und Salz charakterisierte auch seine Umgebung. Auf das Salz war alles bezogen in der 1200 jährigen Geschichte der Kur- und Bäderstadt, dem ehemaligen Zentrum des Kalibergbaus und der Kultur am Ufer der Werra, zwischen Thüringer Wald und Vorderer Rhön.

Der alte Stadtkern rund um den Burgsee strahlt Ruhe und Gemütlichkeit aus. Nicht umsonst haben sich zahlreiche Kur-und Erholungsbetriebe hier angesiedelt. Vom historischen Rathaus im Mittelpunkt der Stadt, heute immer noch der Verwaltungssitz, werden die Geschicke der Kurstadt erfolgreich geleitet. Die Kurbetriebe, das Presswerk, Freibad und Parkanlagen sind nach der Wende liebevoll und behutsam saniert und ausgebaut worden. Bad Salzungen hat die Chancen, die der Neuanfang ermöglichte, zu ihrem Vorteil genutzt. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten in der Stadt und näheren Umgebung laden zu einem Kurzbesuch oder Kuraufenthalt ein. Der nahe Thüringer Wald, das Henneberger Land und die schnell erreichbaren Ausläufer der Rhön runden das positive Bild von Stadt und Landschaft ab.

Zu den besonderen Zielen  gehören:

  • Erlebnisbergwerk Merkers ( ca. 20 Minuten mit dem Kfz)
  • Stadtmuseum „Türmchen”
  • Pressenwerk
  • Kulturverein im Haunschen Hof oder
  • eine Wanderung Richtung Thüringer Wald

Ich empfehle Ihnen einen Mindestaufenthalt von 3 Tagen; es sei denn, Sie haben sich für eine Kur  entschieden.

Thema: Städtetouren | Kommentare (0) | Autor: Albert